Was hat sich seit über 40 Jahren nicht geändert? Wer gibt sich schon mit 10 Jahren auf, und warum kann Maria nicht träumen?
Reiches Land – Arme Kinder
In Deutschland leben etwa drei Millionen Kinder in Armut. In vielen Städten (Berlin, Schwerin, Görlitz, Halle, Offenbach, Kiel,….) sind rund 30% der Kinder von Armut betroffen. In Bremerhaven sogar annähernd die Hälfte, aller dort lebenden Kinder. Tendenz steigend.
Die Aussichten dieser Kinder auf einen guten Bildungsabschluss sind gering und somit eine spätere Berufswahl stark eingeschränkt. Zudem bleiben diesen Kindern viele soziale und kulturelle Angebote verschlossen.
Jedes Kind hat besondere Fähigkeiten. Armut verhindert, dass Kinder ihre Potentiale entfalten können.
Um nachhaltig etwas zu verändern, bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller gesellschaftlichen Kräfte! - Und die Politik darf in Zeiten von Verteilungskämpfen, in denen es um eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes für ältere Menschen, oder eine Kürzung der Beiträge für die Arbeitslosenversicherung u.v.m. geht, das Thema Kinderarmut nicht vergessen!
Oktober 29th, 2007
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Kerstin |
Politik, Alltag, Gesellschaft |
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Wer drohte mit “Konsequenzen, die ich nicht absehen könne”? Wo werden Regeln demokratisch aufgestellt, und führt dieses System zu einer anderen Gesellschaft?
“Wir lernen nicht für die Schule, sondern für das Leben”, dieser Satz ist so unwahr, dass er täglich in der BILD-Zeitung stehen könnte.
Das meiste lernt der Mensch vor, neben und nach der Schule, und das ohne Zwang, ohne Noten und nicht im 3/4 Stunden Takt.
In der Schule werden alle gleichgemacht:
Es gab einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule. Der Unterricht bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet. Die Ente war gut im Schwimmen, besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittliche Noten waren aber akzeptabel, darum machte sich niemand Gedanken, außer: die Ente. (Entnommen dem Buch: “Legasthenie muss kein Schicksal sein”)
Die Macht der Lehrer
Deutsch war immer eines meiner Lieblingsfächer, doch ich konnte mich noch so anstrengen, in Aufsätzen bekam ich immer die Note 4.
Ich war schon kurz davor aufzugeben, als wir unseren Deutschlehrer in einer Vertretungsstunde hatten. Er hat in dieser Stunde Aufsätze korrigiert. Das ging ziemlich schnell: er guckte, wer den Aufsatz geschrieben hat und setzte dann die Note darunter. Meine Note hatte also nichts mit meiner Leistung zu tun, er konnte mich einfach nicht ausstehen.
Im neuen Schuljahr bekamen wir einen neuen Lehrer, das Thema im ersten Halbjahr war: Die Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung.
Der neue Lehrer hat mich gerettet. Wenn wir unseren alten Lehrer behalten hätten, hätte ich wahrscheinlich die Lust am Lesen verlernt, die Lust am Schreiben und wahrscheinlich würde es diesen Podcast auch nicht geben.
Leider gibt es keine verlässlichen Studien, was aus den Kindern geworden ist, die auf eine demokratische Schule gegangen sind. Wahrscheinlich widersprechen solche Statistiken der Philosophie dieser Schulen.
Es werden immer nur Einzelfälle geschildert. Da gibt es den Schüler, der 5 Jahre nur Skateboard gefahren ist, dann seine Berufung gefunden hat und heute ein gefragter IT-Spezialist ist…..
Die Sudbury-Schulen in Amerika sagen, dass die Absolventen ihrer Schule bevorzugt an Universitäten aufgenommen werden.

EPISODE #107 [10:54m]:
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August 28th, 2007
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Kerstin |
Alltag, Gesellschaft |
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Welche Zielgruppe wurde 1915 entdeckt? Welche Entwicklung kostete drei Milliarden Dollar, und was ist das Schärfste, was Männer je angefasst haben?

EPISODE #103 [05:46m]:
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Juli 15th, 2007
Posted by
Kerstin |
Alltag, Unterhaltung |
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