GALLISCHES DORF
Wer hat alle Podcast-Portale heimlich übernommen? Warum ist diese Episode auch recycelt, und wer ist Nichts ohne seine Hörer?
Als ich im Januar 2006 mit dem Podcasten angefangen habe, haben wir und überlegt, wie man das Medium Podcast bekannter machen kann. Die Euphorie über die Möglichkeiten des Podcastings war so groß, dass jeder davon erfahren sollte.
In einer langen Nacht, mit guten Gesprächen und ich gebe es zu, auch viel zuviel Wein, ist dann die „podcast-party“ entstanden.
Die Idee war einfach:
Jeder Podcaster oder Hörer, der zur Verbreitung von Podcasts beitragen wollte, sollte Freunde und Bekannte zu einem Essen, Party oder …… einladen, auf der Podcasts gehört werden.
Dann sollte es genauso weitergehen, wie bei den bekannten Plastikschüsseln. Ein oder zwei oder drei Teilnehmer, die auch ihre Liebe zum Podcast entdeckt haben, sollten dann auch wieder eine „Podcast-Party“ veranstalten. Und so würde der Podcast in ganz Deutschland schnell populär werden.
Der Höhepunkt sollte dann der „Podcast-Tag“ werden, ein Tag, an dem in vielen Städten in Deutschland eine „Podcast-Party“ gefeiert wird.
Ich finde diese Idee immer noch gut, obwohl sie nicht auf viel Gegenliebe gestoßen ist. Trotzdem war immer noch der Wunsch da, etwas zur Verbreitung von Podcasts beizutragen.
Zu dieser Zeit fingen auch immer mehr Radio- und Fernsehsender an die Podcasts für sich zu entdecken, dadurch wurde der Podcast in Deutschland viel bekannter. Dieser Trend hat sich fortgesetzt.
Die „podcast-party“ soll eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Portalen sein. Die „podcast-party“ macht es den Hörern einfach, aktive Podcasts zu finden, ohne sich durch Profis oder „Podcast-Leichen“ zu wühlen.
Auf der „podcast-party“ kann der Hörer in einem Player eine Beispiel-Episode von jedem Podcaster hören, ohne dass er durch alle Seiten navigieren muss. Auf der „podcast-party“ soll die Vielfalt der Privaten Podcast Szene dargestellt werden.
Geplant sind u.a.:
- persönliche Vorstellung von Podcastern
- die Möglichkeit, durch Promos auf sich aufmerksam zu machen
- gemeinsame Projekte, wie z.B. ein Themencast u.v.m.
Und wer weiß, vielleicht feiern wir alle doch noch mal eine große Party zusammen. Ich koche dann auch!
Einen Podcast anzumelden ist einfach, wir brauchen nur den Namen des Podcasts und den Namen des Autors.
Die Voraussetzungen um in das Verzeichnis aufgenommen zu werden, habe ich ja schon in Trackback, einer Sendung von Radio Fritz (Jugendwelle des rbb, http://www.fritz.de), gesagt. Eines habe ich allerdings vergessen, der Podcaster sollte bereits mindestens 5 Episoden produziert haben.
Wenn ihr uns, bzw. private Podcasts unterstützen möchtet, reicht es uns schon, wenn ihr eure Website mit unserer Site verlinkt.

