Die Vergessenen

Ein Podcast von Kerstin Przygodda

FÜRCHTERLICHE SCHWESTERN

Wer war verantwortlich für schlechte Träume? Wo bekamen Beamte nicht mehr Lohn als Arbeiter, und wieviel Menschen wurden in der Blutwoche ermordet?

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“Der sozialdemokratische Philister ist neuerdings wieder in heilsamen Schrecken geraten bei dem Wort: Diktatur des Proletariats. Nun gut, ihr Herren, wollt ihr wissen, wie diese Diktatur aussieht? Seht euch die Pariser Kommune an. Das war die Diktatur des Proletariats.” (Einleitung von F. Engels zu K. Marx´ Bürgerkrieg in Frankreich”)

Jahreszahlen konnte ich mir noch nie merken, deshalb war es auch mein Glück, dass in unserer “Versuchsschule” kein herkömmlicher Geschichtsunterricht erteilt wurde.

Trotzdem haben wir über die Pariser Kommune nichts gelernt. Die Geschichte, die uns gelehrt wird, ist die Geschichte der herrschenden Klasse. Das Leben der einfachen Menschen findet in den Geschichtsbüchern nicht statt.

 
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Mai 6th, 2007 Posted by Kerstin | Gesellschaft | 4 Kommentare >>



4 Reaktionen zu “FÜRCHTERLICHE SCHWESTERN”

  1. Matthias

    Super Folge! Wieder etwas gelernt - auf unterhaltsame Art!

    Nur auf Herrn Sarkozy würde ich nun wirklich nicht anstoßen. Vielleicht sollte die Champagnerflasche einfach zubleiben, bis es einen wirklich erfreulichen Anlass gibt.

    Liebe Grüße!
    Matthias.

  2. Sven

    Eine wirklich beachtliche Ironieleistung.

  3. Mike

    Die von Sven genannte Ironieleistung der Folge habe ich nicht ganz verstanden. Ich kann aber die beiden Aussagen von Matthias bestätigen: Ein sehr schöner Podcast aber auf oder gar mit Herrn Sarkozy möchte ich nicht anstoßen. Mal ganz abgesehen davon, daß mir dem verlinkten Beitrag zufolge dazu sowieso das nötige Kleingeld fehlen würde:

    http://de.news.yahoo.com/09052007/286/politik-kritik-sarkozys-luxus-kreuzfahrt-w-chst.html

  4. Kerstin

    Hallo Matthias,

    Die Flasche Champagner ist tatsächlich noch im Kühlschrank.

    Mike und Sven haben beide recht. Wer mir zuhört, kann nicht glauben, dass ich auf Herrn Sarkozy anstoße.

    Danke für den Link, das fehlende Kleingeld kriegen wir auch noch zusammen.

    Kerstin

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