Die Vergessenen

Ein Podcast von Kerstin Przygodda

DÜSTERE PROPHEZEIUNG

Was passiert, wenn ein Behälter voll Asche auf die Erde fällt? Befindet sich unser Leben im Ungleichgewicht und werden wir alle zu Würstchen? Den passenden Film dazu gibt es von mir geschenkt.

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Koyaanisqatsi

So heißt der Film und wer ihn schon einmal gesehen hat, vergißt die Bilder nicht mehr. Ich gebe zu, die “Quizfrage” in dieser Episode ist ziemlich schwer, aber es geht ja schließlich auch um einen unglaublich guten Film.

Wenn in einer Woche noch keine richtige Antwort eingetroffen ist, gebe ich hier noch einen weiteren Hinweis. Ihr könnt natürlich auch versuchen mich auszufragen, das aber nur öffentlich und über die Kommentarfunktion.

Wer weiß wie das Buch heißt, aus dem ich vorgelesen habe, kann mir das gerne mailen, der bekommt mein ausgelesenes Exemplar.

Viel Spaß beim Forschen!

 
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Oktober 1st, 2006 Posted by Kerstin | Gesellschaft, Unterhaltung | 5 Kommentare >>



5 Reaktionen zu “DÜSTERE PROPHEZEIUNG”

  1. Michael

    Hallo Kerstin,

    das Rätsel ist wirklich ziemlich schwer, den Vornamen kenne zwar, aber dass hilft mir nicht wirklich weiter.

    Kannst du mir vielleicht verraten, wo die Jugendliebe herkommt?

    Hast Du eigenlich schon gesehen, dass Du für den Podcast-Award vorgeschlagen wurdest?

    Ich drück Dir die Daumen.

    Michael

  2. Kerstin

    Hallo Michael,

    Vielen Dank für das Daumendrücken.

    Dafür gibt es auch eine Antwort;)

    Er ist geboren in Eutin, lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin.

    Viel Spaß beim weiterraten

    Kerstin

  3. Matthias

    Also, ich muss zugeben: Das Rätsel kann ich leider nicht lösen, jedenfalls nicht ohne weitere Hinweise.

    Wie gut, dass ich schon seit Jahren leidenschaftlicher Philip-Glass-Fan bin und natürlich nicht nur Koyaanisqatsi kenne und besitze, sondern auch die beiden Nachfolgefilme: Powaqqatsi (1988) und Naqoyqatsi (2002). Diese Filme bilden die Qatsi-Trilogie (http://www.qatsi.org/), die der Regisseur Godfrey Reggio mit Glass und anderen zusammen realisiert haben. Übrigens habe ich gerade gesehen, dass diese beiden wieder ein neues Film-Projekt in angriff genommen haben: Savage Eden / Holy Smoke (http://www.savageedenthemovie.com). Man darf gespannt sein.

    Darüber hinaus möchte ich wagen, Dir, liebe Kerstin, zu widersprechen: Die Musik von Glass ist auch ohne Film ein Genuss, finde ich jedenfalls. Und viele, die ich kenne, teilen diese Ansicht, auch wenn der Zugang zu der Musik nicht immer auf Anhieb gelingt. Glass hat auch mehrere Opern, Filmmusiken und sehr meditative (nicht-esoterische!) Klavierstücke geschrieben.

    Es gibt einen guten Sampler von ihm (Philip Glass: The Essential), der einen in CD-Läden zum Teil hinterhergeschmissen wird. Abgesehen vom ersten Track (den man getrost vergessen kann) sind da ganz bezaubernde Stücke drauf, die Appetit machen, wenn man sie mehr als einmal gehört hat. Wer darüber fällt, sollte sich die Scheibe einfach mal mitnehmen.

    Übrigens ist die Geschichte der Minimal Music (http://de.wikipedia.org/wiki/Minimal_Music) ziemlich spannend. Ein etwas anderer Zugang zur Musik, der (zunächst!) mehr über den Kopf als über das Gefühl geht. Die neueren Stücke von Glass kann man aber kaum noch als Minimal Musc bezeichnen. Ich glaube, er hat sich auch schon selbst davon distanziert.

    Du bist immer wieder gut für neue positive Überraschungen! Ich bin gespannt, was als nächstes kommt…

    Liebe Grüße!
    Matthias.

  4. Kerstin

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für die Tipps zu Philip Glass und dem neuen Filmprojekt.
    Den erwähnten Sampler gibt es noch bei Amazon, sogar zum Schnäppchenpreis.

    Die Bilder von meiner Jugendliebe gibt es nicht zum Schnäppchenpreis.
    Er malt schon sein ganzes Leben lang Bilder.
    Er hat den Flur und die Küche in meiner ersten eigenen Wohnung bemalt, als wir dann ausgezogen sind, mussten wir diese Kunstwerke natürlich übertapezieren.
    Manchmal würde ich gerne wieder in die Wohnung gehen, um zu gucken ob diese Kunstwerke noch immer hinter der Raufasertapete versteckt sind.

    Als er dann Anfang 30 war, hat er sich dann doch entschlossen, den konventionellen Weg zu gehen und hat bei WERNER BÜTTNER Kunst studiert. Zitat Daniel :

    “Mit 28 oder 29 Jahren musste ich mir überlegen, was ich aus meinem Leben machen wollte. Anden Plänen, die ich hatte - also beispielsweise, die Macht zu ergreifen - ein Plan, der, anbei bemerkt, meine stupende Dummheit beweist -, waren gescheitert. … Beim Nachdenken, was ich nun mit meinem Leben machen sollte, wurde mir klar, dass der einzige Bereich, der das Moment einer - wie vage auch immer - idealistisch definierten Freiheit mit Ziellosigkeit verbindet, die Kunst ist.”

    Seine Kunst gibt es auch auf Plattencovern und zwar für Künstler, die von einem Plattenlabel vertrieben werden, das nach einem GENERALBUNDESANWALT benannt ist, der 1977 ermordet wurde.

    Das waren jetzt zwei Supertipps zum Rätsel.

    Und obwohl Du den Film schon hast, würde ich mich freuen, wenn Du trotzdem auf die Suche gehen würdest, vielleicht gefallen Dir ja Daniels Bilder.

    Gruß
    Kerstin

  5. Matthias

    Liebe Kerstin,

    na, das war jetzt ja nicht mehr schwer! Und es war doch dieser Daniel (http://www.cfa-berlin.com/artists/daniel_richter/). Bei der letzten Recherche bin ich schon einmal über ihn gefallen, ich weiss auch nicht, warum ich ihn wieder verworfen hatte.

    An seinen Bildern liegt’s jedenfalls nicht. Die sind sehr interessant. Eine spontane Begeisterung kann ich zwar nicht vorweisen, aber da künstlerische Effekthascherei ja offensichtlich auch nicht sein Ding ist, wäre das wohl auch nicht zu erwarten. Dafür sehr hintergründig, das gefällt mir.

    Werke wie ‘Die Aufklärung’ oder ‘1937, berechtigte Kritik’ (beide 2005) finde ich sehr anregend, gerade durch die konzentrierte, schlichte Darstellung. Manche Bilder faszinieren mich wegen der düstereren, aber gar nicht unbedingt feindseligen Geisterwelten. Sie machen irgendwie neugierig, eigene Phantasien (wieder) zu entdecken. Manche lese ich aber auch als überraschend treffende Visualisierungen beklemmender Gefühle wie z.B. ‘Flash’ (2002) oder ‘Das Recht’ (2001), vielleicht auch ‘Extrem Beginnung’ (2001). Fast gefällig dagegen die abstrakten Bildkompositionen aus dem Jahr 2000.

    Aber jetzt Schluss mit dem Geschwafel, bin schließlich kein Kunstkritiker. Jedenfalls Danke für den anregenden Besuch der Daniel-Richter-Ausstellung!

    Wie gesagt, den Film habe ich ja schon. Du solltest Du jemanden anders damit glücklich machen.

    Dafür eine Einladung: Falls Du mal nach Münster kommst, können wir ja einen Koyaanisqatsi-Filmabend veranstalten!

    Liebe Grüße von Matthias.

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