GESCHENKTE MOMENTE
Sie ahnt, dass sie stirbt und verabschiedet sich im Web von ihren Fans. Mir hat sie einen unvergessenen Moment geschenkt.

Es gibt eine Episode von mir, die heißt „Ballroom-Blitz“. Da es eine meiner ersten Sendungen war, hier noch mal zum reinhören: BALLROOM-BLITZ
Keine Angst, darin geht es nicht um die Sweet, sondern über Lieder, die einen das ganze Leben begleiten oder die sogar das Leben verändert haben. Und es geht um die Idee, die Geschichten zu den Liedern von seinen Freunden zu hören.
Vielleicht die Alternative zu den Fußball-Partys.
Das Lied von Soraya gehört nicht zu den Liedern, die mein Leben verändert haben. Aber trotzdem eine Geschichte und ein Augenblick, den ich nie vergessen werde.

Am 16. Juni 2006 um 00:17 Uhr
Erstmal super Podcast! Aber wie heisst denn die Sängerin, das Lied klinkt ziemlich gut, ein wenig nach sarah Mclachlan.
Am 20. Juni 2006 um 12:06 Uhr
Das war die Sängerin:
http://www.swr3.de/musik/news/soraya/
Am 22. Juni 2006 um 10:09 Uhr
Wie wahr, wie wahr. Obwohl ich mit meinem Vater kein gutes Verhältnis hatte: als er starb vor einigen Jahren (an Krebs), hat dieses Ereignis bei mir eine ähnliche Konsequenz hinterlassen (was man immer schon tun wollte). Und ich denke mir: vielleicht braucht es nicht erst solche Schicksalsschläge, wer oder was verbietet uns denn eigentlich, das zu tun, was wir schon immer tun woll(t)en?
Am 23. Juni 2006 um 15:45 Uhr
@ Sven
Jetzt warst Du schneller als ich. Vielen Dank
@André
Das nächste Mal dauert es nicht so lange mit der Antwort.
@Regine
Wenn in der Familie oder im Freundeskreis jemand stirbt, denkt man natürlich über sein eigenes Leben nach, und versucht Etwas zu verändern.
Das hält in der Regel nicht lange an und man fällt wieder in seinen alten Trott zurück. So geht es mir jedenfalls.
Ich glaube man muss selbst davon betroffen sein, damit man sein Leben nachhaltig verändert.
Kerstin
Am 28. Juni 2006 um 18:07 Uhr
Der eigene Trott ist ja auch etwas, das zum eigenen Leben dazugehört, Gewohnheiten sind ja nicht nur zum Überwinden da

Und es gibt einen gewissen oktroyierten Rahmen, der oft mühsam und zermürbend zu überwinden ist.
Der Tod ist eine unumstößliche Endlichkeit, die jedoch vorher im Leben auch schon da ist, denn Entscheidungen werden nicht dadurch unendlich, daß man ja noch weiterlebt und sich später vielleicht wieder anders entscheiden kann.
Das hab ich aus dem Tod meines Vaters gelernt … und noch etwas: wie wohltuend und kostbar ein Schluck Wasser sein kann.
*dasmalmeinephilosophie*